Kategorie: Gefühle – Verhalten

  • Weihnachten

    das Fest der Liebe
    das Fest der Familie

    Das Fest um sich zu streiten sich in die Haare bekommen
    die Tage sind sehr kurz und kalt,
    du gehst auf Feiern wo du eigentlich nicht hin willst,
    du spielst Harmonie vor und –
    du merkst eventuell nicht dass alle anderen auch Theater spielen

    das Fest der Liebe
    das Fest der Familie

    Das Fest um sich besser kennen zu lernen oder wiederzufinden? –
    Egal ob sich selber oder du mit anderen……

    das Fest der Liebe
    das Fest der Familie

    Sind wir wirklich, wir selbst?
    Inwieweit verbiegen wir uns für andere – wollen wir das oder wo wollen wir das?
    Ich wünsche frohes Streiten, gutes Zusammenkommen und nicht zu viele Verrenkungen

    das Fest der Liebe
    das Fest der Freunde
    das Fest der Familie

  • Lachen hat viele Gesichter

    Kichern, Giggeln, Lachen. Eine Geste, die zeigt: Mir geht es gut, ich bin zufrieden.
    Ja, meistens ist das so, aber ich lache:

    Ich lache vor Angst nicht zu genügen, alles falsch zu machen.
    Ich lache vor Schmerz, um ihn zu lindern.
    Ich lache vor Verzweiflung, von zu vielen Aufgaben erschlagen.

    Wenn das Gedankenkarussel wieder zu viel Fahrt aufnimmt,
    dann lache ich mich vom künstlichen Kichern
    über ein annäherndes herzliches Lachen –
    lache ich mich in Rage.
    Das wirkt wie auslachen.
    Aber das ist es nicht. So lache ich die dreckigen Gefühle raus und
    mache mir Platz in meiner Seele zum Gedanken denken.

    Wenn ich mal mit schlechter Laune aufwache,
    dann mach‘ ich ein bisschen Grinse-Yoga und schon fängt der Tag anders an.

    Ich lächel um dir zu sagen: „Bleib mir vom Leib, ich will nichts von dir!“
    Anderswo lächele ich um dir zu sagen: „Komm‘ her und flirte mit mir!“

    Also Vorsicht! – Lachen ist nicht gleich Lachen.

  • Ich nehme dein Geld, aber dein Mitleid kannst du behalten

    Ich bin mit einem Freund einkaufen.
    Von einem Fremden wird ihm 2 € in die Hand gedrückt:
    „Kaufen Sie dem Jungen etwas Schönes!“

    Ist er krank? Kann man ihn heilen?
    Dabei tätschelst du mir meinen Kopf.

    Ich nehme dein Geld, aber dein Mitleid kannst du behalten.
    Du leidest das Leid, was du denkst, welches ich leide.
    Ich leide vielleicht darunter, dass du mein angebliches Leid leidest.

    Nein, heilen kann man mich nicht. Das ist gut so!
    Ich will nicht meinen Humor gegen Gesundung eintauschen.

    Ich nehme dein Geld, aber dein Mitleid kannst du behalten.
    Du leidest das Leid, was du denkst, welches ich leide.
    Ich leide vielleicht darunter, dass du mein angebliches Leid leidest.

    Du hast Mitleid mit mir, das nehme ich dir nicht ab.
    Du hast Angst deine Vorurteile fallen zu lassen und
    mich anzusprechen. Meine Aufklärungsversuche scheitern immer wieder….
    dann bezahl‘ mich halt und ich halt die Fresse!!!

    Ist er krank? Kann man ihn heilen?
    Dabei tätschelst du mir meinen Kopf.

    Ich bin ein Teil der Gesellschaft, baue deine Vorurteile ab.
    Ich bin behindert, du bist nur alt und unwissend.

    Kinder dagegen sind unbedarft und fragen mich:
    Bist du krank?
    Nein, ich kann nur nicht laufen!

    Nur doof, wenn die Eltern des Kindes es vor mir schützen wollen, weil diese Angst haben.

    Ich bin nur behindert und
    beiße nicht und du bist
    jung und bedarft
    das ist
    o. k.

  • Manche Menschen bleiben andere gehen…

    Menschen kommen und rollen aus deinem Leben,
    manche zeigen dir etwas,

    manche bleiben dir dein ganzes Leben erhalten,
    manche brechen dich,
    manche fragst du,
    menschen kommen und gehen in deinem Leben ob du willst oder nicht,

    manche sind lieb,
    manch sind herz-ergreifend,
    manche sind herzlos,
    Manche Mann oder Frau oder divers – 
    du entwickelst dich mit jeder menschlichenaa Beziehung weiter
    Beziehung zu dir Beziehung, zu anderen Menschen,

    manche bleiben, manche müssen gehen
    manche finden ihren ganz eigenen weg, mit dir zu gehen umzugehen

    manche hören dir zu
    manche wollen dich fragen,

    andere prägst du,
    andere trägst du

  • Rollstuhlfahrer sind auch nur Männer

    Ich fahre zur S-Bahn und wie gewohnt, ob ich will oder nicht,
    sind meine Augen auf Höhe von Po’s
    dicke, dünne, runde, Eckige,
    knackig und wunderschöne Pöter,
    Rollstuhlfahrer sind auch nur Männer

    ///

    Meine Augen fallen auf ein Po mit schwarzen Haarspitzen
    mein Blickwanderte die Haare hoch,
    und sie hat eine wunderschöne Haarpracht,
    ich habe mich in sie verliebt in sie verliebt.
    Rollstuhlfahrer sind auch nur Männer

    ///

    Wir liegen am Strand am einsamen Strand hinter uns ist der Palmenurwald,
    und vor uns wiegt uns die Brandung in den Schlaf.Ich bin halt auch nur ein Mann…