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  • Meine nächsten Auftritte

    Sommerkonzert des Utopia Orchesters: Berliner Suite von Paul
    Brody & Gedichtzyklus von Pablo Bader (Lyrik) und Paul Brody (Musik)
    Sonntag, 6. Juli 2025, 16:00 und 18:00 Uhr
    GRIPS Theater Berlin
    Altonaer Straße 22, 10557 Berlin

    Anmeldung bitte über das GRIPS Theater Berlin: 16 uhr oder 18 uhr

    Text von Pablonski:
    1 Einsamkeit bis zur Zwanzigheit
    2 Ich bin eine leere Hülle
    3 Spastik

    Sommerkonzert des Utopia Orchesters: Berliner Suite von Paul
    Brody & Gedichtzyklus von Pablo Bader (Lyrik) und Paul Brody (Musik)
    Sonntag, 6. Juli 2025, 16:00 und 18:00 Uhr
    GRIPS Theater Berlin
    Altonaer Straße 22, 10557 Berlin

    Anmeldung bitte über das GRIPS Theater Berlin: 16 uhr oder 18 uhr

    Text von Pablonski:
    1 Einsamkeit bis zur Zwanzigheit
    2 Ich bin eine leere Hülle
    3 Spastik

    Sommerkonzert des Utopia Orchesters: Berliner Suite von Paul
    Brody & Gedichtzyklus von Pablo Bader (Lyrik) und Paul Brody (Musik)
    Sonntag, 6. Juli 2025, 16:00 und 18:00 Uhr
    GRIPS Theater Berlin
    Altonaer Straße 22, 10557 Berlin

    Anmeldung bitte über das GRIPS Theater Berlin: 16 uhr oder 18 uhr

    Text von Pablonski:
    1 Einsamkeit bis zur Zwanzigheit
    2 Ich bin eine leere Hülle
    3 Spastik

  • Hallo Welt!

    Willkommen bei WordPress. Dies ist dein erster Beitrag. Bearbeite oder lösche ihn und beginne mit dem Schreiben!

  • Konzert 13.04.2025 – Stabat Mater: Gefühls Tod

    Liebe Mutter ich kann nichts fühlen … wer bin ich… was mache ich hier
    Dein Herz… mein Herz ist so kalt ich habe auf nichts mehr Lust.
    Ich weiß, etwas muss sich… ich muss mich verändern aber ich bin gefangen in mir selber….
    Wer bin ich heute gewesen? Wer werde ich morgen sein? wer wollte ich sein? wer bin ich so sehr wer? wer wäre ich so gern wer? Warum, warum, warum.…
    Irgendetwas von mir muss Sterben, damit etwas leben kann

    Was mich gestern aufgeregt hat, ist heute nur normal,
    Das was mich gestern gereizt hat, ist heute stumpf,
    Das was mich gestern triggert, ist heute egal.
    Irgendetwas von mir muss Sterben damit Etwas leben kann….
    Aber… das Etwas…? was ist das…? Ich habe keine Kraft mehr….

    Liebe Mutter zeige mir welche Türen ich schließen –
    und welche neue ich öffnen darf.
    In mir ist es kalt und still
    – wo finde ich meinen ganz eigenen Weg
    – mit dir – meinem Leben um zu gehen?

    Das Leben ist wie ein Fluss
    manchmal treibe ich in ihm
    manchmal schwimme ich gegen die Strömung
    Doch jetzt gerade Strudele ich – ich bin in ihm.
    und weißt nicht wohin,
    und wo vorn und hinten ist
    wo oben und unten ist
    ist alles eine Frage des Lichtes???

    Wie finde ich meinen Weg – wo finde ich diesen Weg – was wird von mir übrig sein?

    Urauführung: 24.03.24

  • Der Walnuss Hof

    Wer bin ich?
    Ich bin Bruder von drei wunderbaren Geschwistern, die mir alles ermöglichen.
    Sohn von Eltern, die für mich gekämpft haben, dass ich mein Leben so leben kann, wie ich es will.
    Und ich bin auch Enkelsohn, Neffe, Cousin, Großneffe, Neffe zweiten Grades, Cousin zweiten Grades.

    Wer bin ich?
    Ich bin begeisterter und treuer deutscher Bahn Kunde,
    obwohl ich Umwege fahren muss. Aber das bin ich gewohnt.
    Ich bin Rollifahrer, im Vorstand des Uniater, wo ich Theater spiele, Lebenskünstler.
    Ich bin Erfinder und baue mir mein eigenes Leben auf mein eigenes Nest.


    Wer bin ich zu?
    der wen spiele ich? Ich bin Assistenznehmer. Ich bin nie allein.
    Mein Körper wird noch von einem weiblichen Etwas bewohnt;
    sie ist immer da, immer präsent – manchmal stärker manchmal schwächer –
    aber sie ist immer bei mir, Madame Spastik!

    Wer bin ich? Wer will ich sein?
    Will ich mal wieder ich sein, Ausgiebig lachen, Blödsinn quatschen.
    So fahre ich auf den Walnusshof, dort gibt’s Walnüsse mit einer harten Schale und einem weichen Inneren. Aber auch Mangos mit einem weichen Äußeren und einem härteren Kern:
    meine Wahlfamilie!

    Wer bin ich? wer bin ich?
    Ich bin Pablo, der gerne lacht, der gerne Rollen spielt im Leben und auf der Bühne,
    aber auch gerne einfach Pablo ist. Pablo, der seine Lebensenergie,
    sofern er sich hat gerne, mit netten Leuten teilt.
    Pablo geht nicht seinen eigenen Weg, sonder er befährt seinen Weg.
    Wenn mir eine Mauer im Weg steht, dann fahre ich so lang dagegen, bis sie umfällt oder nehmen einen Umweg, um zum Ziel zu kommen.

    Ich Das bin ich.

  • Weihnachten

    das Fest der Liebe
    das Fest der Familie

    Das Fest um sich zu streiten sich in die Haare bekommen
    die Tage sind sehr kurz und kalt,
    du gehst auf Feiern wo du eigentlich nicht hin willst,
    du spielst Harmonie vor und –
    du merkst eventuell nicht dass alle anderen auch Theater spielen

    das Fest der Liebe
    das Fest der Familie

    Das Fest um sich besser kennen zu lernen oder wiederzufinden? –
    Egal ob sich selber oder du mit anderen……

    das Fest der Liebe
    das Fest der Familie

    Sind wir wirklich, wir selbst?
    Inwieweit verbiegen wir uns für andere – wollen wir das oder wo wollen wir das?
    Ich wünsche frohes Streiten, gutes Zusammenkommen und nicht zu viele Verrenkungen

    das Fest der Liebe
    das Fest der Freunde
    das Fest der Familie

  • Konzert 03.12.23 – Texte von Pablonski

    Nussknacker

    Marsch

    Ich bin auf der Suche nach der härtesten Nuss der Welt…
    Ref.: Ich muss sie finden, ich muss sie knacken, sie brechen
    Ref.
    Nur sie kann mich erlösen, nur sie kann mich befreien, nur sie kann mich entzaubern
    Ref.
    Ich muss sie finden

    Tanz der Zuckerfee

    Ref.: Lebkuchenherzen, Zimtsterne, Dominosteine
    Probiert doch mal von meinen Leckereien… Leider, leider keine harte Nuss dabei
    Jede Menge Kekse, die Zucker Verführung, Zuckerguss. Die Gaumen werden ganz süß und
    das Gehirn ganz tänzerisch und glücklich.
    Ref.
    Aber ein Glück von kurzer Dauer,

    denn
    du willst
    mehr mehr
    MEEHHHRRRR…..

    Arabischer Tanz

    Wo ist die härteste Nuss der Welt
    oder was ist sie?

    Werde ich sie finden?
    Wo ist sie?

    Oder was ist sie?
    Wonach suche ich?

    Wo ist sie?
    Oder was ist sie?

    Welche Aufgaben begegnen mir auf meinem Weg?

    Was ist sie für mich?

    Blumenwalzer

    Ich habe dich gesucht
    Ich habe dich gefunden
    dich gesucht
    Ich habe dich schließlich gefunden

    Ref.: wo warst du
    wo nur warst

    Ich habe Tränen in den Augen und ich bin gerührt

    Ref.

    Ich bin so froh dich wieder gefunden zu haben
    Den Nussknacker als Freund und nicht als Prinzen denken
    Du bist gut so wie du bist

    Weitere Stücke

    Montag

    ich habe Angst
    nicht schon wieder diese Prüfungen
    mir ist kalt und heiß zugleich
    nicht schon wieder diese Spinnen

    Pizzicato Polka

    ich will
    ich will noch
    ich will noch nicht
    ich will noch nicht nicht

    ich will
    ich will noch
    ich will noch nicht

    ich will noch nicht aufstehen, lass mich doch in meiner Traumwelt

    was ist Traum – was Real

  • Lachen hat viele Gesichter

    Kichern, Giggeln, Lachen. Eine Geste, die zeigt: Mir geht es gut, ich bin zufrieden.
    Ja, meistens ist das so, aber ich lache:

    Ich lache vor Angst nicht zu genügen, alles falsch zu machen.
    Ich lache vor Schmerz, um ihn zu lindern.
    Ich lache vor Verzweiflung, von zu vielen Aufgaben erschlagen.

    Wenn das Gedankenkarussel wieder zu viel Fahrt aufnimmt,
    dann lache ich mich vom künstlichen Kichern
    über ein annäherndes herzliches Lachen –
    lache ich mich in Rage.
    Das wirkt wie auslachen.
    Aber das ist es nicht. So lache ich die dreckigen Gefühle raus und
    mache mir Platz in meiner Seele zum Gedanken denken.

    Wenn ich mal mit schlechter Laune aufwache,
    dann mach‘ ich ein bisschen Grinse-Yoga und schon fängt der Tag anders an.

    Ich lächel um dir zu sagen: „Bleib mir vom Leib, ich will nichts von dir!“
    Anderswo lächele ich um dir zu sagen: „Komm‘ her und flirte mit mir!“

    Also Vorsicht! – Lachen ist nicht gleich Lachen.

  • Zweisamkeit

    Ich will für dich da sein
    Ich will dich halten

    Mein Akku ist sehr leer
    Ich weiß nicht mehr, was ich brauche – was will ich?
    Wo geht meine Reise hin?
    Was will ich von mir – von dir – Nähe, Wärme, Liebe, Geborgenheit
    Ernst genommen werden und dich ernst nehmen
    Respekt voreinander

    Ich will für dich da sein
    Ich will dich halten

    Streiten, sauer aufeinander sein, sich vertrauen, sich vertragen
    sich lieben, sich gern haben
    Füreinander da sein, aneinander verzweifeln,
    miteinander Lösungen finden, sich aneinander die Zähne ausbeißen, sich gegenseitig aufbauen
    Zärtlichkeit schenken, mit Worten, mit Taten
    dich massieren, dich behutsam küssen

    Ich will für dich da sein
    Ich will dich halten

    Konflikte austragen lernen, sich verstehen lernen
    Bedürfnisse aushandeln –
    Wer bist du – Wer bist du für mich?
    Wer bin ich – Wer bin ich für dich?

    Wer bist du für dich? Wer bin ich für mich?
    Wo treffen wir uns? Wo sind wir ganz individuell?
    Welche Freiheiten brauchen wir jeder für sich?
    Wie verstehst du mein Verhalten dir gegenüber?

    Ich will für dich da sein
    Ich will dich halten

    Die Liebe kommt und geht, wie die Wellen am Meer, große wie kleine

  • Bei Nacht im Haus der Liebe

    Tick tack, Tick tack, Tick tack.
    Wenn im Haus der Liebe Wohnzimmer
    nur noch dieses Geräusch zu hören ist,
    ist es entweder tief in der Nacht oder sehr früh am Tage…

    Tick tack, Tick tack, Tick tack.

    Wenn in diesem Haus Wohnzimmer nur dieses Geräusch zuhören ist,
    gibt es im Haus nachdenkliche, glückliche, traurige Menschen,
    Menschen die schlafen, die voller Liebe strahlen,
    Menschen die träumen, die geborgen,
    Menschen die einsam sind…
    Kurzum: Menschen die gern Gemeinschaft wohnen oder
    diese mit Leben bereichern wollen.

    Tick tack, Tick tack, Tick tack.

    Wenn in diesem Haus im Wohnzimmer nur noch dieses Geräusch zu hören ist,
    echtes Holz, es regnet die Glut
                         und noch ein Feuer zündelt im Kamin…

    Knick knack, Knick knack, Knick, knack.

    Wenn Pablonski in dem Wohnzimmer im Haus der Liebe
    nur noch dieses Geräusch hört:

    Tick tack, Tick tack, Knick knack…

    dann ist er wach vor Liebe nicht schlafend und dichtet lieber dieses Lied,
    hat Tränen in den Augen, Vorfreude auf den nächsten Tag,
    vor Liebe zu dem Haus, Hausgemeinschaft,
    vor Liebe zu den Hausbewohnern, eines Mädchens, einer Frau
    und er versucht noch ein wenig zu schlafen……………

    Tick tack, Knick knack,Tick tack, Knick knack,
    Tick tack, Knick knack, Tick tack,
    Tick tack, Knick knack,
    Tick knack,
    Knack,
    Tick

  • Ich nehme dein Geld, aber dein Mitleid kannst du behalten

    Ich bin mit einem Freund einkaufen.
    Von einem Fremden wird ihm 2 € in die Hand gedrückt:
    „Kaufen Sie dem Jungen etwas Schönes!“

    Ist er krank? Kann man ihn heilen?
    Dabei tätschelst du mir meinen Kopf.

    Ich nehme dein Geld, aber dein Mitleid kannst du behalten.
    Du leidest das Leid, was du denkst, welches ich leide.
    Ich leide vielleicht darunter, dass du mein angebliches Leid leidest.

    Nein, heilen kann man mich nicht. Das ist gut so!
    Ich will nicht meinen Humor gegen Gesundung eintauschen.

    Ich nehme dein Geld, aber dein Mitleid kannst du behalten.
    Du leidest das Leid, was du denkst, welches ich leide.
    Ich leide vielleicht darunter, dass du mein angebliches Leid leidest.

    Du hast Mitleid mit mir, das nehme ich dir nicht ab.
    Du hast Angst deine Vorurteile fallen zu lassen und
    mich anzusprechen. Meine Aufklärungsversuche scheitern immer wieder….
    dann bezahl‘ mich halt und ich halt die Fresse!!!

    Ist er krank? Kann man ihn heilen?
    Dabei tätschelst du mir meinen Kopf.

    Ich bin ein Teil der Gesellschaft, baue deine Vorurteile ab.
    Ich bin behindert, du bist nur alt und unwissend.

    Kinder dagegen sind unbedarft und fragen mich:
    Bist du krank?
    Nein, ich kann nur nicht laufen!

    Nur doof, wenn die Eltern des Kindes es vor mir schützen wollen, weil diese Angst haben.

    Ich bin nur behindert und
    beiße nicht und du bist
    jung und bedarft
    das ist
    o. k.